UNSERE  REVIERE

Fürstlich- Fürstenbergischer Klosterwald Tannheim

Der Klosterwald ist ca. 3 km entfernt und ist eine reine Waldjagd mit ca. 85 ha. Seit Oktober 2007 wird er von uns bejagt und gilt als eine wunderbare Fläche mit unterschiedlichster Fauna, Flora und Baumbeständen. Er ist ein wahres Naturschmuckstück. Ein optimaler Lebensraum für Rehwild, das mit einem erstaunlich hohen Bestand vorkommt und gelegentlich auch Aufenthaltsort für Schwarzwild ist. Da wird jagdlich alles abverlangt, was die Situation zwischen Jäger, Wild und Forst anbetrifft.

Manch eine Sau hat aber die Reise nach draußen auf die Felder oder den Rückwechsel in ihren Tageseinstand nicht geschafft, weil da zwei ganz aktive Jäger (Vater und Sohn) aufpassen. Die sitzen dann entsprechend den Möglichkeiten und Bedingungen im Wald auf ihren Ansitzkanzeln, manchmal stundenlang bei Wind und Wetter und warten auf ihre Chance die eine und andere Sau  auf die Schwarte zu legen, was auch durchaus gelingt.

Für das Schwarzwild ist der Klosterwald Jahreszeitbedingt interessant, wenn draußen auf den Feldern das Getreide und die Maisfelder in die Reife kommen oder  wenn im Frühjahr die Saat auf den Äckern zum Wachsen kommt. Die Sauen nutzen dann die kurzen Wege durch den Klosterwald, um an ihre beliebten Futterplätze zu kommen.

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VS-Forst und Jagdgenossenschaft

Seit April 2011 bejagen wir, zum Teil auch angrenzend an den Klosterwald, eine Fläche bestehend aus ca. 70 ha Wald und 250 ha Feld als „Pirschbezirk“  über das Villinger Forstamt mit  Begehungsschein. Durch diese Möglichkeit besteht auch die Jagd auf den Feldern.  Diese Flächen betreibt die Jagdgenossenschaft, den Wald eben das Forstamt als Regie- oder Eigenjagd. Flächenmäßg wurde die Tannheimer Gemarkung in mehrere Pirschbezirke aufgeteilt. Wir nahmen das Angebot an und übernahmen die gesamte Region „Tannheim Süd“

Seit 2014 sind wir zusätzlich aktiv bei der Schwarzwildbejagung der Jagdgenossenschaft in den Regionen rund um Tannheim, Herzogenweiler und Pfaffenweiler. Durch die permanente Zunahme der Wildschweine ist hier aktives Handeln gefragt. Es gibt gar nicht genug Jäger für die sich ständig vermehrenden Sauen. Die Bejagung stellt eine besondere Herausforderung dar. Viel Sitzfleisch und dies auch zu nächtlichen Stunden und zwar dann wenn der Mond als Hilfs-Lichtquelle über den Himmel „wandert“.

Es sind die besonderen Erlebnisse, die uns immer wieder in den Nächten auf den Hochsitzen hält und der Erfolg durch die Erlegung einer Sau gekrönt wird.

Unsere speziell gebauten Ansitzkanzeln für die Flächenbejagung, insbesondere auf das Schwarzwild an den Getreidefeldern und Maisschlägen in den akuten Zeiten, erlauben es uns, dass wir sehr schnell und flexibel mit unseren Traktoren per Frontlader die Kanzeln an die entsprechenden Brennpunkte stellen. Manchmal sogar mehrere an einem Tag. Dadurch sind wir sehr schnell und sofort in der Lage die notwendigen Ansitze zu machen. Oft schon gelang es uns, noch in der selben Nacht die eine und andere Sau zu erlegen, wenn wir nachmittags die Kanzeln gestellt haben.

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