Auf Murmel in Gargellen, auf Fuchs und Reh im Schwarzwald.

 

Über unseren Freund und Jagdkameraden Harald wurde es möglich, dass ich in den Gargellen einen Murmel zum Abschuss frei bekam. Harald wohnt im österreichischen Vorarlberg und schon sein Vater und mein Vater waren alte langjährige Jagdkollegen. Irgendwann hatten sie sich mal kennen gelernt, beide heißen/hießen Erich und haben sicherlich einige wunderschöne und spannende Erlebnisse gehabt und viele Stunden miteinander bei der Jagd verbracht. Leider ist der Erich in Österreich letztes Jahr verstorben. Aber die Tradition hat sich zwischen uns jüngeren eben auch fortgesetzt. Wer weiss vielleicht habe ich auch mal einen Gams aus den Bergen an der Wand hängen und der Harald einen guten Bock aus dem Schwarzwald in seiner Stuben.

Einen kapitalen, fast schwarzen Murmel habe ich schon an einem ehrenvollen Platz in meinem Jagdzimmer vom vorletztem Jahr, aber darüber gibt es eigene Geschichte, weil es auch ein besonderes, einmaliges Erlebnis war, als ich das aller erste mal mit dem Ganter Erich, dem Primus und meinem Jagdkollegen Peter in Tirol auf Murmeljagd war. Solche Erlebnisse sind einmalig und nur zweien zu Verdanken, nämlich dem Harald und dem Erich Gantner.

Tief getroffen hat uns die Nachricht vom Tod des Gantner Erich letztes Jahr am 1. Mai, ausgerechnet an dem Tag, wo doch der Bock aufgeht. Und er war auch dem Weg zur Jagd. Zufall od. Schicksal ? Am Wochenende zuvor waren wir  noch in Österreich und hatten unsere ersten präparierten Murmel abgeholt. Und auch unser Erich war dabei. Im Jagdzimmer, und das muss man gesehen haben, vom Ganter Erich haben die beiden Jagdgeschichten erzählt, dass uns jungen die Spucke wegblieb. Vielleicht war aber auch das eine oder andere Jägerlatein dabei, wer weiß ?

Am darauffolgenden Wochenende sind mein Kollege Peter und ich dann zur Beerdigung gefahren. Unser Erich konnte nicht mit, ihn hatte die Nachricht von seinem Jagdkollegen waidwund getroffen und wir wollten nicht riskieren, dass er die Anstrengungen der Fahrerei und dem ganzen Drum und Dran auch noch bereuen müsste.

Die Beerdigung war „groß“, feierlich und traurig. Zu allem hin hat es auch noch geregnet als wolle der Himmel auch das seinige dazutun, als wäre  die Stimmung nicht schon schwer genug.

Wir verabschiedeten uns dann spätnachmittags von Harald, seiner Familie und Kati dem Erich seine Frau, aber nicht ohne einander zu versprechen  zu telefonieren wenn es was Neues gibt oder das Bedürfnis zum Verabreden besteht. Und Harald hat als erster sein Versprechen gehalten. Er hatte was Neues. Ende August klingelte eines abends das Telefon.

Also er hatte das auf jedenfall organisiert, dass wir wieder auf Murmel jagen durften und nach einigen organisatorischen Absprachen war klar dass wir am 15. September für 2 Tage nach Österreich fahren und in Gargellen auf Murmel jagen werden. Wir,  das waren diesmal mein Sohn Florian (auch angehender Jungjäger) und ich. Unser Erich ist zwar noch ganz rüstig, aber er sagte immer, „jetzt geht ihr Jungen mal jagen, damit ihr auch mal was Rechtes erlebt“ und es wäre für ihn wohl auch zu anstrengend gewesen ihn in die Berge zu schicken. So ganz sind seine Knochen und  Gelenke doch nicht mehr fit und andere Zipperlein sind ja schon da.

Am besagten Samstag morgen ca. 09:00 Uhr sind wir dann losgefahren. Für die Strecke von ca. 180 Km bis zum Haus von Harald brauchen wir ca. 2,5 Std.

Gegen 12:00 Uhr sind wir dann angekommen, es war halt doch viel Verkehr am Bodensee entlang und da kommt man dann nicht so zügig voran.

Nach einem sehr feinen Essen, das übrigens Haralds Frau und die Oma zubereitet hatten, packten wir gestärkt die sieben Sachen und fuhren im Geländewagen von Harald Richtung Gargellen. Nach ca. 1 Std. bogen wir in die Ortschaft ein, dann durch diesen herrlichen Bergort durch, weiter auf Schotter-/Sandwegen serpentinenartig den Berg hoch.

Nach ca. 3 Km steilem Bergauffahren sind wir auf Jagdhütte angekommen. Dort warteten bereits Heinz und Franz, zwei Originale von Jägern aus den Bergen. Ein herzliches Willkommen und eine zünftige Begrüßung ist für diese Naturburschen das Natürlichste von der Welt.  Sie sind halt doch etwas anders als wir hektischen, stressgeplagten Deutschen. Die Ruhe selbst. Man spürt förmlich die Kraft, Gemütlichkeit und Außdauer dieser „Jager“. Nach einigen Worten und Sprüchen fuhren wir dann mit 2 Autos weiter. Also Murmeljagd zu fünft. Nochmal ca. 2 Km steinige, steile Wege, wo es manchmal alle Kunst des Fahrens braucht und ohne Allrad und Getriebeuntersetzung wäre man schnell am Ende, der Fußweg wäre dann um so länger. Aber wir haben´s geschafft. Vom Auto aus zeigten uns Franz und Heinz die Region wo die Murmel zu Hause sind. Gar nicht weit weg sind die baumfreien Hänge mit den vielen „Löchern“  und wenn man mit dem „Glas“ die Grashänge ableuchtet sieht man doch schon tatsächlich die ersten Murmel herumwuseln oder faul auf Steinen liegend. Heute ist aber auch ideales Jagdwetter. Murmel lieben diese Septembersonnentage und sind sehr aktiv und viel  draußen.

Also auf: die notwendigen Sachen mitnehmen und losmarschieren. Als Jagdwaffe hatte Harald seine Bockbüchse dabei mit der kleinen 22 Hornet Kugel. Schießt auf 100 m Fleck.

Nach ein paar Hundert Metern Fußmarsch legen wir uns auf einer Kuppe auf den Bauch und beobachten  darüber hinweg was sich am Hang vor uns tut. Da, einige Murmel sind draußen, aber soweit zu sehen war noch Junge, die wollen wir schonen.

Abwarten, immer wieder schauen wir mit den Ferngläsern in alle Richtungen und die Flächen ab. Und da hat Heinz plötzlich ganz links unten von uns einen starken Murmel ausgemacht. Doch ziemlich weit weg, über 200 m. Nach kurzem Beratschlagen war klar, dass er angepirscht wird und Florian, unser jüngster, durfte  ihn schießen, beschlossen wir. Er war das Erstemal dabei und darum sollte er schon auch sein Waidmannsheil ausprobieren. Er und Heinz sollten alleine runter gehen. Was ihnen zu Hilfe kam war ein Graben der unter uns war, durch den die beiden den Murmel ungesehen angehen konnten.  Gesagt getan die beiden gingen los und auch unser vierbeiniger Begleiter, ein treuer BGS, der natürlich seinem Herrn folgte.

Wir andern drei beobachteten das Geschehen von oben. Und es schien zu klappen. Die beiden waren  schon durch Graben und robbten sich an den kleinen Grat, keine 60/70 Meter vom Murmel weg, der immer noch auf einem Stein direkt vor dem Loch lag. Jetzt müssten sie ihn eigentlich relativ schnell sehen. Hoffentlich er sie nicht. Florian machte sich „schussfertig“, aber es fiel kein Schuss,  irgendetwas schien nicht zu passen. Er musste nochmals einige Meter vorpirschen. Von oben sah ja alles ganz anders. Später erklärte er, dass er allerhand Buschwerk vor dem Zielfernrohr und dem Lauf hatte, da war an Schiessen nicht zu denken. Als weiter vor. Wieder machte er sich „fertig“, ruhig und sorgfältig, so dass das Gewehr gut „sitzt“. Und dann zielte er, dann ein kleiner dumpfer Knall und den Murmel haute es kurz nach vorne und lag dann regungslos da. Waidmannsheil/Juche , der Heinz jodelte und hüpfte freudestrahlend herum. Die beiden gingen dann zum erlegten Murmel und wir stiegen ebenfalls hinab. Die Freude war groß, einen kapitalen „Bär“  hatte unser Jüngster erlegt. Große Augen, Strahlen über ganze Gesicht und eine Riesenfreude sah man bei ihm. Dann wurden Fotos gemacht. Waidmannsheil.

Als wir so freudestrahlend dastanden und noch plauderten, sagte Heinz „wir schießen noch einen“. Vielleicht hat ihn gerade dieses wunderbare Erlebnis animiert. „Jo, mir schiassen noch oan !“ sagte er zum wiederholten Male und so war es dann auch. Diesmal sollte ich derjenige sein der schoss. Also gut. Büchse mit und diesmal mit Harald zurück oberhalb an die Grabenkante. Da gegenüber waren ja vorher schon mehrere Murmel zu sehen. Wir legten uns auf die Lauer, die Bühne war zunächst leer, dann nach ca. 30 Minuten kam plötzlich Leben in die steinige Bergwelt. Wir sahen zunächst wohl eine Bärin, die wollten wir aber lassen, dann einen stärkeren Murmel, der aber ziemlich rasch noch oben und weiter weg wuselte. Dann kam fast an gleicher Stelle noch einer zum Vorschein, Harald und auch ich meinten der könnte passen, waren uns aber nicht sicher. Wir beorderten  Heinz her mit seinem guten Glas mit integriertem Entfernungsmeßer.

Der schaute , sagte nur 70 Meter, schießen, schießen, befahl er und ich richtete mich ein, einen sicheren Schuss abzugeben und als das Absehen ruhig und genau an der Stelle stand wo der Schuss hinsollte, drückte ich ab. Wieder nur ein kleines „Peng“ und der Murmel blieb an Ort und Stelle liegen. Getroffen. Waidmannsheil ! Man ist ja immer am meisten froh, wenn es so klappt. Diesmal jauchzte der Heinz noch lauter und klopfte mir hart aber herzlich auf die Schulter. Harald und ich gingen zum Anschuss. Er war nicht ganz so stark, wie wir glaubten aber die Freude war ebenfalls riesig.  Mit unsere Beute gingen wir fünf dann zurück zu den Autos. Unglaublich. Glücklich, Sprüche klopfend, lachend gingen wir den Hang hinunter. Dann zurück zur Hütte. Dort warteten zwei weitere Kollegen . der Jagdpächter und ein weiterer Jäger. Mit großem Hallo wurden wir begrüßt und das Berghüttenvesper war auch schon vorbereitet. Ein kräftiges Waidmannsheil in geselliger Runde und es schmeckte nicht nur das erste Bier.

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Dann kurzes erzählen und allseits Freude über den Jagderfolg. Es war großartig. Erzählen, lachen, prosit, anstoßen,  Witze machen, das gehört dazu. An solchen Tagen sollte man die Zeit anhalten können. Nachdem wir uns gestärkt hatten pausierten wir noch etwas und sahen mit den Ferngläsern in die wunderbare Bergwelt der Gargellen. Gegenüber im felsigen Hang , gerade über Baumgrenze, war ein Rotwildrudel in einem Kar, es zog rasch nach unten und hatte dann in den Bäumen Schutz gefunden. Ganz weit oben etwas rechts rüber stand ein Gams in den Felsen. Ich nahm das Spektiv und da konnte man ihn sehr gut sehen.  Traumhaft schön diese Berge. Dann hieß es Abschied nehmen. Vielleicht bis nächstes Jahr. Wir würden uns riesig freuen wieder hierher zurückzukommen und für kurze Zeit die Faszination der Berge und die netten Menschen zu erleben und vielleicht eine neue spannende Jagd erleben.  Servus.

Die Zeit verging und die Wintermonate kamen, im Oktober mit dem erstem Schnee, der aber wieder verging. Der Zufall wollte es dass ich in dieser Zeit „meine“ eigene Jagd pachten konnte. Ein kleines, aber feines Revier (77 Ha), das zu dem Fürstlich Fürstenbergischen Hause gehört. Bisher wurde die Jagd von einem Kollegen, den ich nur flüchtig kenne, und dessen Vater bejagt. Mein Kollege Peter, bei ich dem bisher mit Begehungsschein freie Büchse hatte, und ich kannten nur die Grenzen dieses Reviers, das bei „uns“ zum Teil angrenzte. Den Schuhmacher Toni, so hieß er,  kannte ich nur durch einige kurze Begegnungen, meist wenn es etwas zu klären gab. Aber dessen Vater wurde krank , der Toni hatte noch eine andere Jagdpacht und so kam es, dass er die Jagd schon vor Ablauf der Jahresfrist (31.03.08) abgab. Peter und ich erfuhren das mehr zufällig. Ich nutzte die Gelegenheit sprach in daraufhin an und übernahm ab 01.10.2007 die halbe Jahrespacht und die Ansitzeinrichtungen (war nicht ganz billig) und wurde mit einem Unterpachtvertrag mit dem  Toni aber doch einig. Ab 01.04.2008 läuft der Pachtvertrag dann mit den Fürstenbergern ganz normal weiter.  Jetzt war ich das erste Mal in meinem kurzen Jägerleben auch noch Jagdpächter. Ein stolzes Gefühl, denn von da ab konnte ich in mein eigenes Revier gehen. Und das tat ich dann, wenn es ging in jeder freien Minute. Das Revier erst mal kennen lernen.

Vom Abschussplan sind einige Stück (6) Rehwild zu schießen, Sauen sind sporadisch da (mal schaun…) und Füchse wird es auch genügend geben, um Abwechslung bei der Jagd zu haben.

Beim ersten großen Forstschutz, der zu tätigen war, entdeckte ich erfreulicherweise auch einen befahrenen Fuchsbau. Wie schön, den werden wir mal im Auge behalten. Und es bestätigte sich, dass er gut genutzt wird. Mein Sohn Florian freut sich auch über diese Neuentwicklung und ist aktiv bei Reviergängen und den jagdlichen Ansitzen dabei.

Es nahte die Weihnachtszeit und ich nutzte die Gelegenheit bei unserem Jagdkollegen Harald in Österreich anzurufen um Ihm und seiner Familie alles zu wünschen was man in dieser Zeit so braucht. Wir plauderten über privates und jagdliches und auch über meinen „entdeckten Fuchsbau“ im Revier. Als Harald das mitbekam sagte er spontan er käme mit seinem gut ausgebildeten Terrier zu uns und dann schau´n wir mal ob wir den Fuchs oder womöglich die Füchse kriegen.

Wenn wir Glück haben ist einer im Bau und dann ist die Chance groß, dass ihn der Hund herausbringt. Und am Samstag am 29.12.07 stand Harald um ca. 10:30 Uhr bei uns vor der Tür.

Zu dritt bzw. zu viert (Haralds Terrier natürlich auch)  sind wir dann ins Revier raus. Ein ganzes Stück vom Bau weg haben wir unseren Autos abgestellt und sind direkt zum Bau marschiert.

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Dort zuerst mal Lagebesprechung, Harald hatte ja noch keine Ahnung wo, wie, welche Röhren da sind. Die beiden die am meisten befahren sind, wurden vom Hund inspiziert. Harald nickte nur und dann stellten wir uns erstmal in Position. Florian oberhalb des Baus im Hochwald, etwa 40 m weit weg, ich ging nach hinten um die mögliche Flucht des Fuchses in diese Richtung zu unterbinden und Harald blieb fast an der Röhre wo er den Hund dann einließ und deckte die Region nach vorne ab.  Stehen und schauen , ja nichts verpassen, es kann sich um Sekunden drehen, wenn der Fuchs erstmal draußen ist geht’s schnell.

Nichts passierte, es waren ca. 20 Minuten um, keine Fuchs zu sehen. Dafür kommt der Terrier zu Harald, dieser lobt ihn erstmal kräftig hat aber gleich die ganze Hand voller Schweiß. Was war los ?. Harald rieb den Hundekopf mit Schnee, Blättern, Moos ab und schaute sich den kleinen tapferen Terrier genau an. Es war klar, er hatte mit dem Fuchs im Bau gekämpft.

Es waren Gott sei Dank keine schlimmeren Verletzungen zu erkennen. Am Fang waren ein paar Bisswunden, die Vorderpfote zog er etwas nach, aber sonst war er ok. Ein tapferer Kerl.

Florian und ich schauten noch eine Zeit lang konzentriert ins Buschwerk um den Bau herum, aber kein Fuchs zu sehen. Es hätte ja sein können, dass er doch noch das Weite suchen will. Aber er schien zu wissen, dass er im Bau natürlich sicherer war.

Womöglich ein starker Fuchs und ein komplexer Bau mit entsprechendem Röhrenwerk und Möglichkeiten für den Fuchs sich dem Kampf zu stellen. Groß genug ist der Bau, was so von außen zu erkennen und vermuten ist. Womöglich hat uns der Fuchs drinnen im Bau auch gehört, als wir zu dritt über ihm die Lage checkten, aber das musste beim Ersten mal eben sein. Wenn der Harald in der Ranzzeit wiederkommt, dann wissen wies läuft und der Fuchs bekommt nichts mit, wenn wir uns schon vorher an unsere Stände schleichen

Aber zurück zu heute. Harald will den Hund nicht mehr in Bau lassen, sonst wäre er womöglich 2 Std. od. länger weg und es könnte auch sonst was passieren. Nein das wollen wir alle nicht. Es war spannend. Die erste Fuchsbaujagd für Florian und mich. Und auch ohne Beute ist diese Jagd ein Erlebnis.

Es war jetzt ca. 12:00 Uhr und wir hatten noch Zeit bis zum Mittagstisch. Zurück zu den Autos, den Terrier in seiner Box gut versorgt. Wir pirschten noch an ein paar Ansitzplätze und den Fuchsluderplatz. Dabei überlegten wir schon wer am Nachmittag wohin auf´s Rehwild ansitzt. Nach gut einer ¾ Std. fuhren wir dann zurück. Zuerst mal zu uns nach Hause um uns zu stärken. Meine Frau hatte eine deftige selbstgemachte Gulaschsuppe vorbereitet und die schmeckte jetzt hervorragend.

Nach dem Essen noch einen Blick für Harald in unser Jagdzimmer. Dann richteten wir uns für den Ansitz. Draußen waren wir schnell verteilt und dann hieß es: harren der Dinge, die da kommen sollen. Bei uns passierte nichts, es hat wohl ein paar mal in den Nachbarrevieren gekracht, aber was heißt das schon.?

Schade, Harald und ich hatten gar keinen Anblick, Florian hatte um ca. 16:30 Uhr ein einzelnes Reh kurz vor sich, das er als Bock angesprochen hat.

In der Dunkelheit fuhren wir nach Hause. Bei Kaffee und ein paar selbst gebackenen Keksen ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren.

Schade dass der Fuchs nicht aus dem Bau wollte. Ich glaube vor lauter Anspannung  und Freude hätten wir alle unsere Flinten krachen lassen und er wäre sicherlich den Schroten nicht entkommen.

Auch unser Erich saß dabei, freute sich riesig dass wir mal so nett zusammenkommen und erzählte auch ein paar „alte“ Geschichten.

Es war ein schöner Tag. Uns hat es riesig gefreut, dass der Harald mit seinem Terrier so schnell und spontan zu uns in den Schwarzwald kam und uns allen von seinem Können und Wissen etwas daließ.

Wir telefonieren wieder und sicher freut sich jeder darauf  wenn der eine zum anderen sagt: „du ich hab was Neues, hast Zeit und möchtest vorbeikommen….)

 

Januar 2008