JAGDFREUNDE

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Eine besondere Freundschaft verbindet uns mit einem Jagdkollegen in Österreich/Vorarlberg. Harald, so der heißt er, ist ein besonderer Bergjäger und neuerdings Afrika / Namibia Kenner. Mittlerweile hat sich unser Freundeskreis aber auch ausgeweitet und es gibt in Österreich nicht nur die bärtigen „Jager“  sondern auch die hübschen jagdlich engagierten „Alm- und Bergmadeln“. Was haben wir schon für tolle, unvergessliche Stunden miteinander verbracht, mal bei uns in den Revieren oder in Österreich in der herrlichen Bergwelt. Kaum zu beschreiben, was diese Verbindungen und Zeiten für Eindrücke hinterlassen und uns immer wieder dazu verleiten lassen, die Geschichten, die wir dort erlebten, zu erzählen.  Auch Schweizer Kollegen, die auch hier bei uns in der Region jagen gehören zwischenzeitlich zu unserem Jägerfreundeskreis. Ein anderes (Er)Leben.

Mit Thorsten, ein Freund von Florian, bekommen wir jagdlichen „Nachwuchs“. Er büffelt gerade für den Jagdschein und wenn alles gut läuft kann er als „Jungjäger“ im Mai 2017 mit uns auf die Pirsch gehen. Wir freuen uns jetzt schon auf einen weiteren passionierten Mitjäger.

JAGDERLEBNISSE

Endlich wieder mal eine Sau im Klosterwald erlegt!

Im letzten Jagdjahr hatten wir im Klosterwald keine einzige Sau erlegt. Er war aber auch nicht viel los. Sporadisch war mal die andere oder andere  durchmarschiert, aber es war  nichts Ständiges an den Kirrungen.  Ansitzen war da nicht angesagt, also ging das Jagdjahr auch ohne Saubeute zu Ende.
Im neuen Jahr 2016/2017 kamen die Sauen pünktlich mit der Maisreife in den Klosterwald. Die ersten Fährten verrieten ihr Dasein und sie besuchten zielgerichtet die beiden an den Wald angrenzenden Felder. Fährten, die aber wegen des trockenen Bodens  Weiterlesen…

Der 18. Dezember Überläufer-Keiler

In diesem Jahr dachte man es gibt keinen Winter mit Schnee. Einmal hatte es im Oktober kurz geschneit , aber der Nassschnee blieb nicht lange liegen. Dann war Pause. Kein Schnee, kein Winter, keine guten Jagdbedingungen . Dann hat es in der zweiten Dezemberwoche endlich geschneit. Zuerst nur wenige Zentimeter, das reichte aber schon mal, um im Revier nach den Fährten zu sehen.  Und wir waren dann die Tage draußen. Zum Teil zog das Rehwild an die Kirrungen, die Füchse waren auf den Läufen und sonst noch allerlei Wildtiere konnten jetzt ihre Wege nicht mehr verleugnen. Weiterlesen…

Murmeltierjagd in den Gargellen

Über unseren Freund und Jagdkameraden Harald wurde es möglich, dass ich in den Gargellen einen Murmel zum Abschuss frei bekam. Harald wohnt im österreichischen Vorarlberg und schon sein Vater und mein Vater waren alte langjährige Jagdkollegen. Irgendwann hatten sie sich mal kennen gelernt, beide heißen/hießen Erich und haben sicherlich einige wunderschöne und spannende Erlebnisse gehabt und viele Stunden miteinander bei der Jagd verbracht. Leider ist der Erich in Österreich letztes Jahr verstorben. Aber die Tradition hat sich zwischen uns jüngeren eben auch fortgesetzt. Weiterlesen…

Die 10. Sau

Es ist Ende Januar 2009 und dieser Winter hat bisher seinem Namen auch Ehre gemacht. Seit dem 21. November 2008 lag ununterbrochen Schnee, mal wurde es weniger aber es kam immer wieder mal eine Neue dazu, so dass auch ständig die frischen Fährten wieder ausgemacht werden konnten und man „sah“ immer recht gut was im Revier los war. Der Rehabschuß war erfüllt, den einen oder anderen Fuchs hatte ich auch schon erlegt, so dass jetzt die Zeit für weitere dieser schlauen Burschen oder gar Sauen kommen kann. Immer mal sporadisch hatte ich eine ganz besonders starke Sauenfährte ausgemacht, wohl ein Keiler der zufällig mal auf seinen Wanderungen seinen Weg auch in oder durch den Klosterwald fand und mal an den beiden Kirrplätzen „vorbeischaute“. Aber in der letzten Januarwoche habe ich beständig eine weitere etwas schwächere Fährte an den Kirrungen gesehen. Weiterlesen...

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Saujagd im Klosterwald

Die Sauen sind da, eine elektrisierende Botschaft, die ich mir selber gebe, da ich gerade durchs Revier gehe und die frischen Fährten auf dem Grasweg, den ich gerade mit meiner Hündin „Kira“ passiere, sehe. Tiefe scharfe Tritte von mittlerer Stärke, wohl eine einzeln gehende Sau.

Auch Kira hat die Nase tief unten und zieht den wohl bekannten, aber doch auch für sie immer wieder neuen Duft ein. Erinnert sie sich an die letzte Sau, die ich am 17. April gestreckt hatte und Kira die Nachsuche wieder mal bravorös gelöst hatte ? Zwischenzeitlich waren von Mai bis August keine Fährten von Sauen im Revier zu sehen. Jetzt, da der Mais draussen auf den Feldern aber hochgewachsen ist, sind sie wieder da, um in den Nächten doch schon in die Felder zu wechseln. Tagsüber nutzen sie die dichten Dickungen des Klosterwaldes um zu Ruhen. Und dieser Klosterwald ist „mein Revier“ Weiterlesen…